… sowie eine neue Blog-Kategorie habe ich heute für meine Leser zu bieten.

Die Gemüsekiste

Seit heute bin ich Abonnent einer Gemüsekiste von der “Flotten Karotte”. Dieser Shop bietet einem die Möglichkeit, ökologisch und biologisch einwandfreies Gemüse und Obst aus der Region per Hauslieferung zu beziehen. Das ist vielleicht nicht so billig wie der Supermarkt nebenan, aber dafür tut man was für die Umwelt.

Es gibt verschiedene Zusammenstellungen und Größen zur Auswahl, ich beziehe im Moment die “Mutter-Kind-Kiste 15″, welche mir von der Zusammenstellung besser gefiel. Der Inhalt variiert je nach Saison und wird von Woche zu Woche verändert.

Inhalt der aktuellen Kiste:

  • Bananen (Fair Trade und CO2-neutral)
  • Äpfel
  • Birne
  • Chicoree
  • Kräutersaitlinge
  • Hidemi-Kürbis
  • Möhren
  • Topinambur

Man kann Produkte aus der Kiste weglassen, wenn man sie nicht mag (z.B. Rosenkohl in dieser Woche) und die Lieferung noch durch Einzelprodukte erweitern, ich habe noch 6 Eier, Kartoffeln und Schweinekoteletts bestellt.

Die Qualität der Ware ist auf den ersten Blick hervorragend, wie es schmeckt werde ich gleich erfahren.

Insgesamt habe ich mit Erstpfand für die Kiste, Liefergebühr und der ganzen Bestellung inkl. Zusatzwünsche 35,06€ bezahlt. Dies ist für die Menge an Obst und Gemüse für eine Woche doch günstiger als ich vorher dachte.

Die Ernährungsumstellung

Da ich in letzter Zeit mit Studium, Beruf und Privatleben viel zu tun habe, bin ich kaum dazu gekommen, vernünftig einzukaufen. Darunter leidet dann nicht nur die Ernährung und der Gesundheits- und Gemütszustand, sondern auch der Geldbeutel: Man gibt schließlich am Tag runde 10€ aus, wenn man morgens Kaffee und Brötchen aus der Bäckerei kauft und Mittags in Mensa, Dönerbude oder China-Imbiss speist.

Mit der Lieferung der Gemüsekiste bin ich nun quasi gezwungen, das Obst und Gemüse auch zu verbrauchen. Außerdem ist die Auseinandersetzung mit saisonal verfügbaren Zutaten gar nicht so unspannend… oder wer von euch hat schon mal Topinambur gekocht?

Gleichzeitig werde ich in Zukunft nur noch 1-2 mal in der Woche Fleisch essen, ich denke das reicht völlig. Mehr habe ich vorher eigentlich auch nie gegessen, nur halt das Billigfleisch von Real oder Aldi – das möchte ich in Zukunft ändern (auch wenn die zwei Nackenkoteletts vom Schwein 5,23€ gekostet haben).

Die Unterstützung von regionalen Bauern ist mir außerdem sehr wichtig, denn das Importieren von exklusiven (oder weniger exklusiven) Waren ist der Klimakiller Nummer 1.

Das Rezept: Mit Schafskäse überbackener Hidemi-Kürbis.

Ich koche gerne spontan und das, was aus dem Kühlschrank kommt. Nun habe ich grade eine frische Gemüselieferung und eine gewisse Auswahl, deshalb habe ich mich für den Hidemi-Kürbis überbacken mit Schafskäse entschieden.

Der Hidemi-Kürbis ist anscheinend eher als Moschus- oder Muskat-Kürbis bekannt und hat eine süßliche, Muskat-ähnliche N0te. Als Ersatz lässt sich aber sicherlich auch ein Hokaido-Kürbis kochen.

Leider habe ich keine Kamera hier, um das Ergebnis zu fotografieren, das wird sich aber vermutlich in Zukunft ändern und dann koche ich das Rezept nochmal nach.

Zutaten:

  • 1/2 Hidemi- oder Hokaido-Kürbis
  • 1 rote Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Schafkäse
  • 2-3 EL Gemüsebrühe
  • 1 EL Curry (aus dem Asia-Laden, z.B. Rajah Hot Madras)
  • 1 TL Cayenne-Pfeffer
  • 1 TL Schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • ca. 100-150ml Wasser
  • eine Handvoll Walnüsse

Zubereitung:

Den Kürbis in ca. 1cm große Stücke schneiden und zusammen mit den geschnittenen Zwiebeln und dem zerbröselten Schafskäse in eine Auflaufform geben.

Die Würzung aus Gemüsebrühe, gepresstem Knoblauch und Gewürzen mit dem Wasser aufkochen und über den Kürbis in die Auflaufform geben.

Alles zusammen für ungefähr eine Stunde bei 175° Umluft im Backofen backen. Zwischendurch mehrfach durchrühren und die Walnüsse zugeben.

Schmeckt super serviert mit Brot (weiß oder kräftig als Vollkorn) und einem Gläschen kräftigen, spanischen Rotwein.

Guten Appetit!