Family killed by Ninjas – Need money for Karate lessons
Entdeckungen
Windows 7 RC erschienen und getestet
02. Mai
Nachdem der Windows 7 RC am Donnerstag erschienen ist, hab ich ihn mir natürlich so schnell wie möglich heruntergeladen. Nachdem ich bemerkt hatte, dass mein DVD-Laufwerk nicht im Thinkpad ist, sondern zuhause liegt, habe ich dann nach alternativen Installationsmöglichkeiten gesucht. Und siehe da, es ist tatsächlich möglich das System aus einem Windows XP auf eine unbenutzte Partition zu kopieren und ganz ohne USB-Stick (müsste 4GB groß sein) oder DVD-Laufwerk die Windows 7-Installation durchzuführen.
Nach ein paar Neustarts war dann das nette System recht flott auf der Platte und ich konnte direkt loslegen. Das erste Problem, auf dass ich gestoßen bin, war, dass die Intel-Treiber für meine X3100 im Pre Production-Stadium sind und bei Video-Wiedergabe das System zum Bluescreen geführt haben. Dies habe ich behoben, in dem ich die “alten” Vista 32-Treiber installiert habe, mit gutem Erfolg bisher. Positiv war auch, dass der Fingerabdrucktreiber im Betriebssystem enthalten sind. Die entsprechende Software von UPEK kann man dann per Windows Update installieren und sich fortan mit Fingerabdruck identifizieren. Weiterhin ist eine Software integriert, mit der man die Partition verschlüsseln kann, das find ich auch sehr zu empfehlen.
Alles in allem hat man das Gefühl, dass Microsoft endlich auf die Wünsche der Endkunden eingegangen ist und auch aus den Fehlern von Vista gelernt hat. Wenn sich Windows 7 am Wochenende als relativ stabil erweist, werde ich wohl mein Windows XP von der Platte werfen (ich war ja schon immer ein “Early Adopter”
)
Zum Anschluss noch ein paar Screenshots:
Nachtrag: Der Release Candidat kann übrigens mit dem Beta-Key aktiviert werden.
Schweinegrippe
29. Apr
Keine falsche Panik bitte:
- Es ist noch kein einziges Schwein erkrankt (auch kein Menschliches)
- Es ist ein Grippe-Virus. Nicht mehr und nicht weniger.
ShutDownListener in Java
29. Apr
Manchmal ist es in Java vernünftig, eine Art Destruktor zu schreiben, der z.B. permanent geöffnete Datenbank- oder Netzwerkverbindungen beendet. Dies kann man über einen sogenannten ShutdownHook in der Java Virtual Machine realisieren:
Runtime.getRuntime().addShutdownHook(new ShutdownHook());
public class ShutdownHook extends Thread { public void run() { // TODO: Implement } }
Nachtrag: Irgendwie will mein wp-syntax keine Zeilenumbrüche machen.
Kenai.com
28. Apr
Ich habe es glaube ich früher schon mal erwähnt, hier nochmal ein bisschen Werbung:
<snip>
Having gone live back in September of 2008, Project Kenai has exceeded over 6,000 members and has surpassed hosting 400 open source projects (quite an accomplishment).
We currently offer an integrated suite of productivity services for developers to host their open source code or connect with peers of like mind, and will be enabling additional cloud features very soon.
Today’s features include:
* Source Code Management (Subversion, Mercurial, and Git)
* Issue Tracking (Jira and Bugzilla)
* Wiki
* Forums
* Mailing Lists
* Download facility for documents
* Evolving integration with NetBeans
Anyone can join by going to http://kenai.com. And once they join, if parties are ready to start hosting a project, they simply need to send an invitation request with a description of their project to: kenai-admin@sun.com.
</snip>
Erstes Android-Netbook… und wieder ein Flop
27. Apr
Auf Pro-Linux wurde heute ein Android-Netbook vorgestellt, welches auf der ARM-Architektur basiert. Für mich persönlich ist das eine spannende Sache, weil ich schon länger x86-fremde Architekturen beobachte und das Innovationspotential von ARM und SPARC einfach riesig finde. Außerdem finde ich die Android-Plattform recht nett.
Nun freut man sich also schon ein zweites Loch in den A**** (werte(r) Leser(in), entschuldige meine Wortwahl) und was kommt? Folgende Hardware-Ausstattung wird beschrieben:
- 533 MHz CPU
- 128 MB RAM
- 1 GB SSD-Festplatte
- 7″ Display
- 2-4h Akkulaufzeit
Und schon für mich gestorben, vor allem bei einem Preis von 250$.
Nachtrag: Das Schlimme ist, Skytone wirbt mit “Mobile Internet Unlimited”!!!!!!!! *haarerauf*
Sound unter Windows XP mit dem Lenovo Thinkpad R61
04. Apr
Meinen Blog als persönliche Knowledgebase verwendend lasse ich folgenden Tip ab:
Wer Probleme mit der Installation seiner Soundkarte des R61 hat, sollte sich von der Lenovo Support-Seite den Windows XP-Hotfix Q888111 herunterladen.
Spam bringt mich zum Lachen
26. Mrz
Kein Grund sich zu ärgern bei solchen Offerten:
Titel:
Nothing can seduce women fasterr than a…
Text:
This is yoour penis: 8–o
This is yoour penis on drugs: 8=====O
Any questions?
Ein Nachruf auf OpenDarwin
24. Mrz
Vor 8 Jahren veröffentlichte Apple sein neues Betriebssystem Mac OS 10.0 mit dem Codenamen Cheetah. Im April 2002 gründete die ISC und Apple das Projekt OpenDarwin, um es Entwicklern zu ermöglichen, am aktuellen Mac OS X-Kern mitarbeiten zu können. Was sich als gute Chance für OpenSource offenbarte, war letztendlich nur ein Fork mit keinerlei Chance auf Mitsprache bei Apple. Im Juli 2006 wurde OpenDarwin dann eingestellt, der offizielle Grund lautet, dass “man die selbstgesteckten Ziele in vier Jahren nicht erreichen konnte”.
Was dahinter steckt ist leider, dass Apple kein Interesse an der OpenSource-Entwicklung des Mac OS X-Kerns hatte (und auch immer noch nicht hat, siehe hier). So gibt es anscheinend seit Erscheinen des Mac OS X-Betriebssystems für x86-Hardware keine Veröffentlich des Quellcodes für den Darwin-Kernel (für PPC schon), vermutlich um die Funktion des TPM-Chips nicht offenlegen zu müssen, der dafür sorgt dass man Mac OS X nicht ohne Hacks auf einem normalen x86-Computer installieren kann.
Böse Zungen behaupten auch, dass man erwartet hatte, dass die OpenSource-Entwickler quasi ehrenamtlich Verbesserungen einfließen lassen, was diese sich aber nicht bieten ließen.
Anscheinend ist die Symbiose einer wirtschaftlich denkenden und handelnden Firma mit doch eher freidenkenden OpenSource-Projekten nicht ganz einfach, offenbar hat man sich aber auch keine große Mühe gegeben, auftretende Probleme zu schlichten und “eine gemeinsame Lösung” zu finden.
Schade Apple!
Ein doppelter Kinotip
22. Mrz
Wir waren gestern in einem total niedlichen Kino, dem Essener Filmkunsttheater und haben Milk gesehen.
Das Kino ist im 20er-Jahre-Stil gehalten und sehr klein und familiär, die Preise sind normal, der Charme einfach nur klasse (für jemanden der das mag).
Der Film brilliert mit einer unglaublichen schauspielerischen Leistung (nicht umsonst bekam Sean Penn den Oskar “Best Performance by an Actor in a Leading Role”) und einer tollen Geschichte (Oscar ” Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen”) und rüttelt mal so richtig wach, was die Thematik angeht.
Beides bekommt einen Doppeldaumen von mir, nur zu empfehlen!
Virtualisierung mit KVM unter Debian Lenny
13. Mrz
Der Mensch ist neugierig, also mache ich mich heute an das Experiment Virtualisierung mit KVM. Dies geschieht auf einem aktuellen Debian Lenny 32bit und einem Intel E8200 Core 2 Duo.
Nun sind folgende Pakete notwendig:
kvm kqemu-common kqemu-source linux-source-2.6.26 build-essentials bzip2 libsdl1.2-dev qemu
Dann entpackt man /usr/src/linux-source-2.6.26.tar.bz2 in /usr/src und erstellt den bekannten Symlink:
ln -s /usr/src/linux-2.6.26 /usr/src/linux
Danach in /usr/src/linux wechseln, die alte Kernel-Konfiguration aus /boot/config-2.6.26-i686 nach /usr/src/linux/.config kopieren und mit make oldconfig && make bzImage den Kernel kompilieren (dies scheint notwendig zu sein, um später den kqemu-Beschleuniger bauen zu können).
Nun kann man die Datei kqemu.tar.bz2 in /usr/src entpacken und dann in das Verzeichnis /usr/src/modules/kqemu wechseln. Dort führen wir ./configure –kernel-path=/usr/src/linux gefolgt von make und make install aus.
Jetzt sollte ein modprobe kqemu und modprobe kqemu-intel bzw. modprobe kqemu-amd problemlos möglich sein. Für ein automatisches Laden der Module empfiehlt sich der Eintrag der Module in /etc/modules.
Mit qemu-img create disk.img 10G erstellt man jetzt eine virtuelle Festplatte und startet die virtuelle Maschine mit qemu-system-i386 -m 512 disk.img -cdrom /dev/cdrom -localtime. Als Parameter “-cdrom” kann man auch eine ISO-Datei angeben.
Nachtrag #1 zum Netzwerk:
Da KVM ja direkt auf die Virtualisierungsmöglichkeiten der CPU (Vanderpool bzw. Pacifica) aufsetzt, gibt es offensichtlich auch keine virtualisierte Hardware. Somit wird die Netzwerkkarte nur durchgereicht und funktionierte bei mir ohne weitere Eingriffe.
Nachtrag #2 zum Netzwerk:
Offensichtlich startet QEmu einen DHCP-Server und bedient das “Gast”-Netzwerk mit einer IP aus dem Adressbereich 10.0.2.0. Weiterführende HOWTOs gibt es auf folgender Seite: http://www.linux-kvm.org/page/HOWTO
Nachtrag zu QEmu:
Benötigt man bei der Installation eines Betriebssystems einen Medienwechsel, kann man mit CTRL+ALT+2 in die QEmu-Konsole wechseln und dort mit change ide1-cd0 $Pfad zur ISO-Datei$ den Tausch veranlassen.










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