Family killed by Ninjas – Need money for Karate lessons
Linux
KDE mit Chromium/Firefox als Standard-Browser
29. Mrz
Nach langer Auszeit gibt es mal wieder einen (hoffentlich) praktischen Tip aus der Linux-Welt. Das störende an KDE war für mich immer, dass der sich in die Desktop-Umgeung integrierende Browser Konqueror in Sachen Performance, Kompatibilität und User Interface nicht mit anderen Browsern messen kann. Leider ist Firefox auch nicht gerade die Leuchte in Sachen KDE-Integration, weshalb ich mich des Problems mal angenommen habe.
In Kubuntu wird das GTK-Theme QtCurve mitgeliefert, welches seine Dateien in
/usr/share/themes/QtCurve
lagert. Dieses Theme lässt sich über die Systemeinstellungen so gut wie nicht konfigurieren, weshalb man auf die Konsole und/oder einen Texteditor angewiesen ist. Man öffne also die Datei
/usr/share/themes/QtCurve/gtk-2.0/kdeglobals
und editiere die Zeilen unter [General]. Hinter dem “=” steht die Schriftart, welche in “DejaVu Sans” (Standardschriftart Kubuntu) geändert werden sollte, direkt hinter dem Komma setzt man die Schriftgröße auf 8 herunter. Meine [General]-Sektion sieht wie folgt aus:
chkconfig: Init-Skript für Apache Tomcat
20. Sep
chkconfig und service sind zwei Werkzeuge unter Redhat, die die Runlevel-Verwaltung vereinfachen. Damit chkconfig feststellen kann, für welche Runlevel der betreffende Dienst aktiviert sein soll, muss man Meta-Informationen in den Skript-Header einfügen.
Apache Tomcat bringt in $CATALINE_HOME/bin/jsvc.tar.gz die Quellen eines Verwaltungswerkzeugs für sich mit. Dieses Paket kann man unter Centos 5.2 (installieren der RPMs gcc-c++ und autoconf ist notwendig) folgendermaßen übersetzen:
tar xfz jsvc.tar.gz
cd jsvc-src
./configure –with-java=/usr/java/default
make
cp jsvc ..
Mit dem folgenden Init-Skript kann man nun service und chkconfig für Apache Tomcat nutzen:
#!/bin/sh # # Startup script for the Apache Tomcat servlet container # # chkconfig: 345 55 25 # description: Apache Tomcat servlet container # processname: tomcat # pidfile: /var/run/tomcat/jsvc.pid # config: /opt/apache-tomcat-6.0.20/conf/server.xml JAVA_HOME=/usr/java/default CATALINA_HOME=/opt/apache-tomcat-6.0.20 DAEMON_HOME=/var/run/tomcat TOMCAT_USER=apache # for multi instances adapt those lines. TMP_DIR=/var/tmp PID_FILE=/var/run/tomcat/jsvc.pid CATALINA_OPTS= CLASSPATH=$JAVA_HOME/lib/tools.jar:$CATALINA_HOME/bin/commons-daemon.jar:$CATALINA_HOME/bin/bootstrap.jar prog="Tomcat" # Source function library. . /etc/rc.d/init.d/functions # Source networking configuration. . /etc/sysconfig/network case "$1" in start) # # Start Tomcat # echo -n "Starting $prog: " $CATALINA_HOME/bin/jsvc \ -user $TOMCAT_USER \ -home $JAVA_HOME \ -Dcatalina.home=$CATALINA_HOME \ -Djava.io.tmpdir=$TMP_DIR \ -wait 10 \ -pidfile $PID_FILE \ -outfile $CATALINA_HOME/logs/catalina.out \ -errfile '&1' \ $CATALINA_OPTS \ -cp $CLASSPATH \ org.apache.catalina.startup.Bootstrap # # To get a verbose JVM #-verbose \ # To get a debug of jsvc. #-debug \ if [ $? == 0 ]; then action else action fi ;; stop) # # Stop Tomcat # echo -n "Stopping $prog: " $CATALINA_HOME/bin/jsvc \ -stop \ -pidfile $PID_FILE \ org.apache.catalina.startup.Bootstrap if [ $? == 0 ]; then action else action fi ;; *) echo "Usage tomcat start/stop" exit 1;; esac
Programm heute: Ubuntu-Bugs reporten
20. Sep
Ich habe gestern mal meinen Laptop von Ubuntu 9.04 alias Jaunty Jackalope auf die aktuelle Alpha von Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala aktualisiert und bin heute morgen dann direkt auf einen Bug gestoßen, als ich den Stromverbrauch meines Laptops mit powertop messen können wollte.
Nun, man ist nicht müßig und möchte diesen Fehler dann auch gerne berichten, damit die Ubuntu-Maintainer da tätig werden können. Folglich nutze ich das schöne Werkzeug ubuntu-bug, welches ein paar Systeminformationen sammelt und dann einen Bugreport verfasst. Im Zuge dessen wird dann am Ende ein Browser geöffnet, um den Report in Launchpad zu ergänzen.
Aber Firefox stürzt dabei ab.
Also dafür auch noch einen Bugreport verfasst. Und einen Screenshot erstellt.
Beim Screenshot erstellen stürzt gnome-screenshot ab.
Ende der Orgie: 3 Bug-Reports. Ubuntu Karmic Koala ist wirklich noch Alpha
Pulseaudio unter Linux
26. Jun
PulseAudio ist zwar prinzipiell eine schöne Sache, hat sich aber durch seine problematische Implementierung in den letzten Distributionen nicht grad beliebt gemacht.
Ich nutze im Moment Fedora 11 mit KDE 4 auf dem Thinkpad und habe festgestellt, dass PulseAudio die CPU-Last auf 50-80% steigen lässt und auch die Musik nicht immer unterbrechungsfrei abgespielt wird. Folglich habe ich PulseAudio mit “sudo yum remove pulseaudio” deinstalliert und nutze jetzt Audio ganz “oldschool” über Alsa, was problemlos funktioniert.
Gedanken zu Open Source
03. Jun
Beim Lesen dieses Artikels sind mir mal wieder ein paar Dinge aufgefallen, angestoßen durch einige Aussagen, die im folgenden Text etwas näher betrachten möchte.
Im Grunde geht es in dem Thread darum, dass der integrierte MUA von KDE oft abstürzt. Daraufhin äußert “traurig’”, dass ihm das debuggen zu aufwändig wäre und stellt die Frage, warum Outlook denn so gut funktioniere:
Ehrlich gesagt, ist mir das zu viel Aufwand. Es kann nicht sein, dass das Programm schon bei simpelsten Sachen abstürzt. Bei keinem anderen Programm hatte ich das bisher… Wieso läuft denn Outlook einwandfrei?
Man sieht ganz gut, dass die Funktion eines MUA als simpel abgestempelt wird und beim “normalen” Benutzer keinerlei Wissen über die Komplexität und das Zusammenspiel mehrere Mail-Protokolle (SMTP/IMAP/POP3) sowie der GUI vorhanden ist – reine Feststellung meinerseits. Ein anderer Benutzer antwortet folgendermaßen:
Weil (hoffentlich) mit viel-viel-viel Geld Tester dafür bezahlt werden solche Programme stabil zu machen. – Outlook hat zusätzlich eine lange Geschichte und ist dementsprechend auch deshalb recht stabil. – Opensource gilt eigentlich als besonders stabil, da die Rückmeldungen und Fehlerberichte der Benutzer oft besser laufen als bei MS. Wenn es aber niemand meldet, ist MS sicher stabiler. Darum.
Nun, natürlich steckt in der Outlook-Entwicklung viel Geld und Arbeit. Interessant ist aber tatsächlich, dass die nachträgliche Versorgung mit Bugreports und Patches bei Open Source-Projekten viel besser und effizienter zu bewerkstelligen, ja sogar ein Zeichen von Qualität ist. Patcht Microsoft am ihrem Patchday 100 Lücken, sagt jeder: “Bäh, was ist das denn für eine Bananensoftware.” Gibt es an vier Tagen in Folge bei Linux-Distribution $xyz$ 25 Updates, denkt jedermann: “Gute Arbeit Jungs, so will ich das sehen.”
Weiter gehts:
nunja – 10Jahre Entwicklungsgeschichte KDE sollten eigentlich langen um stabile Software zu entwickeln !!
10 Jahre sollten reichen, wenn an einem einzigen Programm gearbeitet wird. Das Projekt KDE beinhaltet aber nicht nur einen MUA oder einen Browser, es ist eine ganze Arbeitsumgebung! Außerdem wurden in der erwähnten Zeitspanne 4 “Major Releases” veröffentlicht, KDE 1, 2 ,3 und 4 (nicht ganz, KDE 1.0 ist am 12. Juli 1998 erschienen). Was es in 10 Jahren für Veränderungen geben kann… auch in Firmen wie Microsoft. Da wechseln die Projektmanager, da streiten sich Entwickler, Entwickler verlassen das Projekt, das Qt-Framework, auf dem KDE basiert, wird aktualisiert… kein Anzeichen von Kontinuität.
Die Dynamik eines Open Source-Projekts ist auch eine ganz andere, es liegt viel mehr Wert auf dem Individuum und nicht auf den Anforderungsspezifikationen. Hat der Entwickler die Zeit und Lust, einen Bug zu beseitigen oder ein Feature hinzuzufügen, tut er das – sonst halt nicht. Wird es dem technisch versierten Benutzer zu bunt mit dem Entwickler-Team, wird der Entwicklungszweig geforkt und dort vielleicht in eine andere Richtung weiterentwickelt (um sich im Optimalfall am Ende wieder zu vereinigen, wie vor nicht allzu langer Zeit Compiz und Beryl wieder zu Compiz Fusion geworden sind). Letztendlich ist die Motivation das Entscheidende, wieviel Zeit steckt man in das Projekt, schreibt man die Software für sich selbst oder für einen großen Personenkreis?
Betrachtet man auch mal den Microsoft Desktop inklusive Internet Explorer, Outlook Express, Windows Explorer und den anderen Programmen drum herum, ist auch nicht viel von einer besonderen Innovationskraft zu sehen. Da wurde also sehr konservativ gewirtschaftet, wenig neue Features, dafür viel Wert auf Stabilität gelegt.
Hier werden also Äpfel mit Birnen verglichen, wie so oft in der Software-Welt. Erstens liegen ganz unterschiedliche Projektmodelle zugrunde, zweitens eine ganz andere Motivation. Aber das ist das Schöne und Flexible an Open Source – und Microsoft, Apple, IBM und viele andere Hersteller haben es begriffen. Wann begreift es die Community?
P.S.: Ich nutze lieber Gnome, weil es (subjektiv) stabil und schnell ist. Ab und an schau ich mal in KDE rein, aber auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass in einigen Dingen noch nicht die rechte Reife steckt. Und mittlerweile benutze ich mein System lieber produktiv, statt Debugging zu betreiben und Workarounds anzubringen. Mea culpa
Virtualisierung mit KVM unter Debian Lenny
13. Mrz
Der Mensch ist neugierig, also mache ich mich heute an das Experiment Virtualisierung mit KVM. Dies geschieht auf einem aktuellen Debian Lenny 32bit und einem Intel E8200 Core 2 Duo.
Nun sind folgende Pakete notwendig:
kvm kqemu-common kqemu-source linux-source-2.6.26 build-essentials bzip2 libsdl1.2-dev qemu
Dann entpackt man /usr/src/linux-source-2.6.26.tar.bz2 in /usr/src und erstellt den bekannten Symlink:
ln -s /usr/src/linux-2.6.26 /usr/src/linux
Danach in /usr/src/linux wechseln, die alte Kernel-Konfiguration aus /boot/config-2.6.26-i686 nach /usr/src/linux/.config kopieren und mit make oldconfig && make bzImage den Kernel kompilieren (dies scheint notwendig zu sein, um später den kqemu-Beschleuniger bauen zu können).
Nun kann man die Datei kqemu.tar.bz2 in /usr/src entpacken und dann in das Verzeichnis /usr/src/modules/kqemu wechseln. Dort führen wir ./configure –kernel-path=/usr/src/linux gefolgt von make und make install aus.
Jetzt sollte ein modprobe kqemu und modprobe kqemu-intel bzw. modprobe kqemu-amd problemlos möglich sein. Für ein automatisches Laden der Module empfiehlt sich der Eintrag der Module in /etc/modules.
Mit qemu-img create disk.img 10G erstellt man jetzt eine virtuelle Festplatte und startet die virtuelle Maschine mit qemu-system-i386 -m 512 disk.img -cdrom /dev/cdrom -localtime. Als Parameter “-cdrom” kann man auch eine ISO-Datei angeben.
Nachtrag #1 zum Netzwerk:
Da KVM ja direkt auf die Virtualisierungsmöglichkeiten der CPU (Vanderpool bzw. Pacifica) aufsetzt, gibt es offensichtlich auch keine virtualisierte Hardware. Somit wird die Netzwerkkarte nur durchgereicht und funktionierte bei mir ohne weitere Eingriffe.
Nachtrag #2 zum Netzwerk:
Offensichtlich startet QEmu einen DHCP-Server und bedient das “Gast”-Netzwerk mit einer IP aus dem Adressbereich 10.0.2.0. Weiterführende HOWTOs gibt es auf folgender Seite: http://www.linux-kvm.org/page/HOWTO
Nachtrag zu QEmu:
Benötigt man bei der Installation eines Betriebssystems einen Medienwechsel, kann man mit CTRL+ALT+2 in die QEmu-Konsole wechseln und dort mit change ide1-cd0 $Pfad zur ISO-Datei$ den Tausch veranlassen.
SATA-Emulation in Virtualbox
06. Jan
Leider begehe ich immer den Fehler, die SATA-Emulation in Virtualbox einzuschalten. Entweder mache ich was falsch, oder diese Einstellung ist (noch) nicht ausgereift, denn bei jeder Installation (nur Linux/UNIX, Windows läuft nativ) jeglicher Distributionen bleibt das Setup irgendwann stehen.
Abhilfe schafft dann nur, den Gast abzuwürgen und die virtuelle Festplatte wieder auf IDE-Emulation zu stellen.
Schriften in GNOME
22. Sep
Es ist nicht ganz einfach, die Schriften unter Linux so zu konfigurieren, dass sie schön und lesbar sind wie unter Windows mit ClearType oder unter Mac OS X. Ich benutze seit geraumer Zeit dazu ein Howto, welches dieses Problem löst:
http://www.howtoforge.de/howto/wie-erhalte-ich-scharfe-schriften-auf-einem-gnome-desktop/2/
Dies funktioniert auch unter Ubuntu 8.04 hervorragend.
Es kann aber sein, dass Firefox 3 immer noch ziemlich unscharfe Schriften rendert, das kann man mittels einer Option namens “gfx.use_text_smoothing_setting” ändern, die über about:config (in der Adresszeile als URL eintippen) von FALSE auf TRUE geändert werden muss.





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