Debian squeeze und libneon27-gnutls

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svn: OPTIONS von »https://svn.fse.uni-due.de/privat/sascha«: Konnte keine Verbindung zum Server herstellen (https://svn.fse.uni-due.de)

Wer in Debian squeeze zur Zeit Probleme hat, aus einem Subversion Repository auszuchecken, sollte sich aus dem unstable-Zweig von Debian die Pakete libneon27 und libneon27-gnutls holen, denn darin sind reparierte Bibliotheken enthalten. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann diese Pakete in squeeze auftauchen, aber solange wollte ich nicht warten um an meine Daten zu kommen, also habe ich ganz plump folgendes getan, um Abhängigkeitsprobleme zu umgehen:

Entpacken der Pakte mit

dpkg -x libneon27-gnutls_0.28.4-2_i386.deb .

Kopieren der Bibliothek (inkl. Link) mit

sudo cp usr/lib/libneon-gnutls* /usr/lib/

Dasselbe mit libneon27 machen, fertig und funktioniert!

Virtualisierung mit KVM unter Debian Lenny

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screenshot_kvmDer Mensch ist neugierig, also mache ich mich heute an das Experiment Virtualisierung mit KVM. Dies geschieht auf einem aktuellen Debian Lenny 32bit und einem Intel E8200 Core 2 Duo.

Nun sind folgende Pakete notwendig:

kvm kqemu-common kqemu-source linux-source-2.6.26 build-essentials bzip2 libsdl1.2-dev qemu

Dann entpackt man /usr/src/linux-source-2.6.26.tar.bz2 in /usr/src und erstellt den bekannten Symlink:

ln -s /usr/src/linux-2.6.26 /usr/src/linux

Danach in /usr/src/linux wechseln, die alte Kernel-Konfiguration aus /boot/config-2.6.26-i686 nach /usr/src/linux/.config kopieren und mit make oldconfig && make bzImage den Kernel kompilieren (dies scheint notwendig zu sein, um später den kqemu-Beschleuniger bauen zu können).

Nun kann man die Datei kqemu.tar.bz2 in /usr/src entpacken und dann in das Verzeichnis /usr/src/modules/kqemu wechseln. Dort führen wir ./configure –kernel-path=/usr/src/linux gefolgt von make und make install aus.

Jetzt sollte ein modprobe kqemu und modprobe kqemu-intel bzw. modprobe kqemu-amd problemlos möglich sein. Für ein automatisches Laden der Module empfiehlt sich der Eintrag der Module in /etc/modules.

Mit qemu-img create disk.img 10G erstellt man jetzt eine virtuelle Festplatte und startet die virtuelle Maschine mit qemu-system-i386 -m 512 disk.img -cdrom /dev/cdrom -localtime. Als Parameter “-cdrom” kann man auch eine ISO-Datei angeben.

Nachtrag #1 zum Netzwerk:

Da KVM ja direkt auf die Virtualisierungsmöglichkeiten der CPU (Vanderpool bzw. Pacifica) aufsetzt, gibt es offensichtlich auch keine virtualisierte Hardware. Somit wird die Netzwerkkarte nur durchgereicht und funktionierte bei mir ohne weitere Eingriffe.

Nachtrag #2 zum Netzwerk:

Offensichtlich startet QEmu einen DHCP-Server und bedient das “Gast”-Netzwerk mit einer IP aus dem Adressbereich 10.0.2.0. Weiterführende HOWTOs gibt es auf folgender Seite: http://www.linux-kvm.org/page/HOWTO

Nachtrag zu QEmu:

Benötigt man bei der Installation eines Betriebssystems einen Medienwechsel, kann man mit CTRL+ALT+2 in die QEmu-Konsole wechseln und dort mit change ide1-cd0 $Pfad zur ISO-Datei$ den Tausch veranlassen.

Quelle (mit ein paar Fehlerbereinigungen)

Debian wird 15 Jahre alt

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Debian GNU/Linux ist eine der ältesten und traditionsreichsten Linux-Distributionen, die heute noch verfügbar sind. Die erste stabile Version 0.93R6 datiert auf den Oktober 1995, Version 0.0.1 gab es allerdings schon im August 1993.

Der Name Debian setzt sich übrigens aus den Vornamen des Erfinders und seiner Frau zusammen, Ian und Debra Murdock.

Ich persönlich habe mit Debian viel über Linux gelernt, seit der Schule habe ich eigentlich damit experimentiert. Leider ist die Softwareauswahl gerade im Punkt Laptop-Unterstützung relativ veraltet, deshalb benutze ich es im Moment nicht mehr aktiv (auf der Arbeit habe ich ein Ubuntu 8.06 laufen).

Nichtsdestotrotz werde ich sicherlich meine Nase in das kommende Release – Debian GNU/Linux Lenny 5.0 – stecken und schauen was sich so geändert hat.

Happy Birthday Debian!