Family killed by Ninjas – Need money for Karate lessons
Beiträge getaggt mit Kochen
Thai-Curry-Wirsing mit Reis
02. Apr
Das ungeliebte Kohlgemüse kann man auch lecker zubereiten, und zwar so:
Zutaten
ein kleiner Wirsing
eine mittlere Zwiebel
zwei Hähnchenschnitzel
2 TL milde Thai-Curry-Paste
Sojasauce
eine Tasse Reis
Zubereitung
Den Wirsing in kleine Stücke schneiden und zum Dünsten in den Reiskocher (mit Dünstaufsatz) geben oder mit Dünsteinsatz in einen großen Kochtopf. Auf die Tasse Reis zwei Tassen Wasser geben, und ihn mit etwas Salz zum Kochen bringen. Die Kochplatte ausschalten und den Reis mit geschlossenem Deckel ziehen lassen, bis er gar ist. Danach etwas Butter hinzugeben und stehenlassen.
Es dauert ca. 15 Minuten, bis der Wirsing al dente ist, von da an am Besten minütlich probieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Das Fleisch in kleine Stücke schneiden und mit Erdnussöl anbraten, danach die Zwiebeln hinzugeben und diese etwas anschwitzen lassen. Ein bisschen Tomatenmark dazu anrösten, dann die Thai-Curry-Paste und Sojasauce, bis alles gut vermischt ist. Die Sauce fertigstellen mit Milch und etwas Saucenbinder. Anschließend den Wirsing unterheben und nach Geschmack würzen.
Eigentlich ziemlich einfach, schmeckt aber sehr gut. Durch das Dünsten und das Curry verliert der Wirsing etwas von seinem typischen Kohlgeschmack.
Ein Rückblick: 2 Monate BIO
19. Feb
Nachdem ich vor ca. 2 Monaten von der Gemüsekiste berichtet hatte, möchte ich jetzt mal einen kurzen Rückblick verfassen:
Die Flotte Karotte:
Nach wie vor bin ich sehr zufrieden mit dem Angebot der Gemüsekiste. Die Kundenbetreuung ist optimal, die Lieferung immer (über-)pünktlich und frisch; das einzige Manko ist, dass der Fahrer leider nicht immer die alten Kisten mitnimmt. Da ich es dann heute verpasst hatte, die Leeren rechtzeitig in den Flur zu stellen, habe ich jetzt einen ordentlichen Stapel im Flur stehen. Shit happens
Die Zusammenstellung der Ware ist immer super, es gibt ein paar Dauerbrenner dabei wie Möhren, Äpfel und Bananen, der Rest wechselt ständig. Diese Woche war in der Kiste:
- Möhren
- Äpfel
- Bananen
- Ananas
- Schwarzwurzeln
- Feldsalat
- Kürbis (Hokkaido, grün)
- Paprika
Ananas und Bananen sind natürlich nicht aus der Region, aber immer “Fair Trade” und CO2-neutral.
Außerdem kann ich nur das Käseangebot rühmen, ich habe bereits zweimal zusätzlich Käse liefern lassen und bin (als Käsefan) echt von Güte und Preis begeistert.
Bio an sich (oder: Was kosten meine Lebensmittel denn nun wirklich):
Die Gemüsekiste an sich ist schon umfangreich und gut aufgebaut, aber ab und an fehlen dann doch noch ein paar Sachen. Pilze und Paprika sind nur alle paar Wochen mal dabei, deshalb muss ich ab und zu nochmal Gemüse im Supermarkt einkaufen. Achtet man dann darauf, BIO-Gemüse zu kaufen (wenn man denn was findet), geht es schon arg ins Geld.
Insgesamt kann ich wohl für mich, wenn ich sparsam bin, mit ca. 30 Euro pro Woche rechnen; sollte es ein bisschen üppiger werden, sind es auch mal 50 Euro pro Woche (beides inklusive Gemüsekiste). Im zweiten Fall ist dann aber wirklich alles BIO, auch der Kaffee.
Die Ernährung:
Es ist nicht anders zu erwarten, ich esse viel mehr Obst und Gemüse und koche noch mehr, als ich es sonst schon getan habe. Das macht glücklich und zufrieden, vor allem wenn man so gute Zutaten verwerten kann. Insgesamt fühl ich mich dadurch auch besser, aber ob das durch das BIO-Gemüse zustande kommt ist fraglich
Fazit:
Sehr weiter zu empfehlen. Die Lebensmittelkosten steigen zwar leicht, aber das Gemüse der Flotten Karotte ist immer noch besser, frischer und günstiger als in heimischen Supermärkten!
Die Gemüsekiste und meine Ernährungsumstellung…
11. Dez
… sowie eine neue Blog-Kategorie habe ich heute für meine Leser zu bieten.
Die Gemüsekiste
Seit heute bin ich Abonnent einer Gemüsekiste von der “Flotten Karotte”. Dieser Shop bietet einem die Möglichkeit, ökologisch und biologisch einwandfreies Gemüse und Obst aus der Region per Hauslieferung zu beziehen. Das ist vielleicht nicht so billig wie der Supermarkt nebenan, aber dafür tut man was für die Umwelt.
Es gibt verschiedene Zusammenstellungen und Größen zur Auswahl, ich beziehe im Moment die “Mutter-Kind-Kiste 15″, welche mir von der Zusammenstellung besser gefiel. Der Inhalt variiert je nach Saison und wird von Woche zu Woche verändert.
Inhalt der aktuellen Kiste:
- Bananen (Fair Trade und CO2-neutral)
- Äpfel
- Birne
- Chicoree
- Kräutersaitlinge
- Hidemi-Kürbis
- Möhren
- Topinambur
Man kann Produkte aus der Kiste weglassen, wenn man sie nicht mag (z.B. Rosenkohl in dieser Woche) und die Lieferung noch durch Einzelprodukte erweitern, ich habe noch 6 Eier, Kartoffeln und Schweinekoteletts bestellt.
Die Qualität der Ware ist auf den ersten Blick hervorragend, wie es schmeckt werde ich gleich erfahren.
Insgesamt habe ich mit Erstpfand für die Kiste, Liefergebühr und der ganzen Bestellung inkl. Zusatzwünsche 35,06€ bezahlt. Dies ist für die Menge an Obst und Gemüse für eine Woche doch günstiger als ich vorher dachte.
Die Ernährungsumstellung
Da ich in letzter Zeit mit Studium, Beruf und Privatleben viel zu tun habe, bin ich kaum dazu gekommen, vernünftig einzukaufen. Darunter leidet dann nicht nur die Ernährung und der Gesundheits- und Gemütszustand, sondern auch der Geldbeutel: Man gibt schließlich am Tag runde 10€ aus, wenn man morgens Kaffee und Brötchen aus der Bäckerei kauft und Mittags in Mensa, Dönerbude oder China-Imbiss speist.
Mit der Lieferung der Gemüsekiste bin ich nun quasi gezwungen, das Obst und Gemüse auch zu verbrauchen. Außerdem ist die Auseinandersetzung mit saisonal verfügbaren Zutaten gar nicht so unspannend… oder wer von euch hat schon mal Topinambur gekocht?
Gleichzeitig werde ich in Zukunft nur noch 1-2 mal in der Woche Fleisch essen, ich denke das reicht völlig. Mehr habe ich vorher eigentlich auch nie gegessen, nur halt das Billigfleisch von Real oder Aldi – das möchte ich in Zukunft ändern (auch wenn die zwei Nackenkoteletts vom Schwein 5,23€ gekostet haben).
Die Unterstützung von regionalen Bauern ist mir außerdem sehr wichtig, denn das Importieren von exklusiven (oder weniger exklusiven) Waren ist der Klimakiller Nummer 1.
Das Rezept: Mit Schafskäse überbackener Hidemi-Kürbis.
Ich koche gerne spontan und das, was aus dem Kühlschrank kommt. Nun habe ich grade eine frische Gemüselieferung und eine gewisse Auswahl, deshalb habe ich mich für den Hidemi-Kürbis überbacken mit Schafskäse entschieden.
Der Hidemi-Kürbis ist anscheinend eher als Moschus- oder Muskat-Kürbis bekannt und hat eine süßliche, Muskat-ähnliche N0te. Als Ersatz lässt sich aber sicherlich auch ein Hokaido-Kürbis kochen.
Leider habe ich keine Kamera hier, um das Ergebnis zu fotografieren, das wird sich aber vermutlich in Zukunft ändern und dann koche ich das Rezept nochmal nach.
Zutaten:
- 1/2 Hidemi- oder Hokaido-Kürbis
- 1 rote Zwiebel
- 1-2 Knoblauchzehen
- Schafkäse
- 2-3 EL Gemüsebrühe
- 1 EL Curry (aus dem Asia-Laden, z.B. Rajah Hot Madras)
- 1 TL Cayenne-Pfeffer
- 1 TL Schwarzer Pfeffer
- Paprikapulver
- ca. 100-150ml Wasser
- eine Handvoll Walnüsse
Zubereitung:
Den Kürbis in ca. 1cm große Stücke schneiden und zusammen mit den geschnittenen Zwiebeln und dem zerbröselten Schafskäse in eine Auflaufform geben.
Die Würzung aus Gemüsebrühe, gepresstem Knoblauch und Gewürzen mit dem Wasser aufkochen und über den Kürbis in die Auflaufform geben.
Alles zusammen für ungefähr eine Stunde bei 175° Umluft im Backofen backen. Zwischendurch mehrfach durchrühren und die Walnüsse zugeben.
Schmeckt super serviert mit Brot (weiß oder kräftig als Vollkorn) und einem Gläschen kräftigen, spanischen Rotwein.
Guten Appetit!
Kochen und Essen in Moe’s Tavern
28. Nov
… mit einer neuen Auflage am morgigen Samstag. Gekocht wird ein echtes Männergericht, und zwar eine klassische Cassoulet ala Chefkoch.
Bilder folgen vermutlich wieder auf Picasa.







Letzte Kommentare