Wer viel Geld hat, gibt gern viel Geld aus, das war schon immer so. Schließlich muss man ja seinen Erfolg zeigen und darf ihn nicht verstecken. Nicht jeder Millionär lebt so bescheiden und zurückgezogen wie z.B. die Gebrüder Albrecht (in diesem Fall reden wir sogar von Milliardären) in seinem angestammten Heimatland. Meistens muss es ein dickes Anwesen in einem schönen, sonnigen Land sein. Und zum Shoppen fährt man in dem dicksten Auto, dass man in seiner Tiefgarage parken kann.

Nun frage ich mich mal ernsthaft: Wenn Autos, Häuser, Schmuck usw. zu Luxusgut zählen und schön zur Show gestellt werden, warum zählt es als Reicher nicht zum guten Ton, in einem Land mit hoher Steuerlast zu residieren? Das ist doch auch eine Art von Luxus, 48% seines Einkommens für den Aufenthalt in einem Land zu löhnen, oder? Und Steuern sind ja sogar was Gutes, schließlich werden davon Schulen, Krankenhäuser, Straßen und sonstige Dinge gebaut und finanziert, alles Dinge für das Allgemeinwohl, auch wenn man als Besserverdienender natürlich gerne für sich selbst sorgt, die staatlichen Leistungen sind ja nicht von dem Prunk, den man sonst vielleicht erwartet.

Also: Millionäre zur Kasse, leistet Entwicklungshilfe für Deutschland!